Glück des Tüchtigen

Bei einem Wetter, das endlich einmal den Aschenplatz in Eversen „angenehm“ machte, ging der TuS mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Vor allem die zweite Hälfte gegen Brakel am letzten Sonntag machte Mut für die kommenden Aufgaben. An das letzte Spiel in Eversen hatte der TuS eigentlich gute Erinnerungen, denn vor gut einem Jahr spielte man 2:1, verlor die Punkte jedoch am Grünen Tisch. Völlig Regelkonform, doch leider nicht der sportlichen Leistung gerecht. Dieses Mal wollten sich die Spieler um Keeper Markus Groppe die Punkte schnappen…

 

Bei tiefsten Herbstwetter sahen die Zuschauer eine hektische und abwechslungsreiche Partie. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend durchsetzen, sodass immer wieder die Spielanteile wechselten. Nach 5 guten Minuten zum Start, übernahm der Gastgeber die Initiative und erspielte sich ein Chancenplus ohne wirklich zwingend zu sein. Dann kam der TuS nach 15 Minuten mit sehenswerten Kombinationsspiel der Mittelfeldachse. Doch immer wieder fand der letzte Pass nicht den Abnehmer. So wechselte sich die Angriffe beider Mannschaften ab, doch der TuS Godelheim schlug zuerst zu. Nach einer erneuten Kombination der dreier Achse steckte Elsner gut durch. Özdemir lief perfekt ein und kam vor dem Keeper an den Ball, der Özdemir nur noch foulte. Der ausgezeichnete Schiedsrichter ließ jedoch Vorteil laufen und der Ball kam zu Jacoby, der abstaubte und den Ball zum viel Umjubelten 1:0 ins Tor schoss (30.). Danach kam der VfL aus Eversen wieder stärker in die Partie. Drei brenzlige Standards musste der TuS überstehen, die allesamt in höchster Not auf der Linie entweder vom starken Groppe oder wenn dieser geschlagen war, von Lars Kirchhoff geklärt wurden. Da hatte der TuS mächtig Glück.

 

 

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In Halbzeit Zwei drückte die Heimmannschaft natürlich noch mehr. Die Chancen die sich ergaben waren jedoch nicht von wirklicher Gefahr gekennzeichnet. Vom TuS selbst kam nicht mehr allzu viel. Nach verletzungsbedingten Wechseln wollte Godelheim die knappe Führung nur noch über die Zeit bringen. Doch die Partie hatte für alle, die sich beim Regen herausgetraut hatten, eine rasante Schlussphase parat. Zunächst die große Chance die Führung auszubauen. Nach einem Freistoß hatte Elsner die große Gelegenheit, doch sein Querpass per Kopf fand keinen Abnehmer. Danach hatte Leon Prachtel mit einem Freistoß auf den Querbalken die letzte nennenswerte Chance der Schwarzen. Dann war der TuS in der Defensive gefragt. Erst klärte Groppe brillant in letzter Sekunde vor dem Angreifer, um wenig später doch den Ausgleich hinzunehmen. Freistoß, Kopfball und drin war der Ball, bei dem der Schlussmann sicherlich nicht gut aussieht, der aber auf dem schwierigen Boden auch nicht so leicht zu halten war, 1:1 (89.). Der TuS schwamm nun und wollte schnellstmöglich die fünfminütige Nachspielzeit überstehen. In dieser hatte Eversen klar die Nase vorn und scheiterte zweimal knapp an Groppe, der wieder stark parierte. Mit dem letzten Befreiungsschlag zog Kevin Jacoby das Foul an der Mittellinie. Was danach kam, kann unter „Geschichten die nur der Fußball schreibt“ abgestempelt werden. Bevor Eike Kannenberg den Freistoß ausführte, wechselte Trainer Lammert, den eigentlich verletzten aber kopfballstarken Steffen Tewes ein. Der goldene Riecher! Langer Ball von Kannenberg und „Atze“ köpfte ins Tor. Riesiger Jubel auf Seiten der Schwarzen, alle die es mit den Godelheimer hielten waren nun auf dem Platz und bejubelten die Führung, 2:1 (90.+5)! Direkt im Anschluss pfiff der Schiedsrichter ab. Großer Jubel auf der einen Seite, pure Enttäuschung auf der anderen. Am Ende hatte der TuS Godelheim viel Glück. Glück, welches die Mannschaft nicht oft in der Saison hatte, Glück welches sich die Truppe über 90 Minuten aufopferungsvollen Kampf und grenzenlose Leidenschaft erarbeitet hat. Ein wichtiger Dreier und endlich der 2:1 Sieg, den Niemand mehr wegnehmen kann.